Krokuswiesen in Drebach

In Drebach blühen bald wieder die Krokuswiesen.
Pfarrer David Rebentrost (1648-1703) ist es zu verdanken, dass jedes Jahr etwa von Anfang März bis Ende April in Drebach ein einzigartiges Naturerlebnis bewundert werden kann.
Auf ungefähr sieben Hektar sind die wild wachsenden, violetten Krokuse zu bestaunen. Die im Volksmund auch »nackte Jungfern« genannten Frühblüher sind eine der ersten Pflanzen, die nach dem Winter, jungfräulich zart und unberührt, aus dem noch kahlen Boden sprießen.

Der Legende nach soll Pfarrer David Rebentrost (1648 – 1703), der zugleich Arzt, Heilpraktiker und Pflanzenzüchter war, dem Sächsischen Kurfürsten Johann Georg II nach einem Jagdunfall im nahe gelegenem Heinzewald  ärztliche Hilfe geleistet haben. Zum Dank durfte sich David Rebentrost drei Pflanzen aus dem kurfürstlichen botanischen Garten in Dresden aussuchen. Eine dieser Pflanzen war der violette Frühlingskrokus.
Sie verbreiten sich seitdem großflächig in Drebach und locken jedes Jahr viele Bewunderer an.

Foto 1 – Quelle: Unukorno
Foto 2 – Quelle: Rauenstein