Pilzwanderung um Wolkenstein im Erzgebirge

Dieses Prachtexemplar hat sich in Wolkensteiner Wald versteckt

Dieses Prachtexemplar von einem Steinpilz war nur einer von unzähligen Speisepilzen, die sich dieser Tage in den Wäldern rund um Wolkenstein verstecken. Dabei hat die Pilz-Saison schon vor einigen Wochen begonnen.

Pilzwanderung startet

Vor dem Wald kommt das Maisfeld

Mit Beutel, Korb und Taschenmesser bewaffenet geht es auf die Jagd nach den leckeren Waldbewohnern. Das Wetter ist vielversprechend und die Hobby-Sammler sind hochmotiviert. All zu oft ist die Ausbeute mager oder man muss mit leerem Körbchen den Heimweg antreten.

Doch die Vorahnung bestätigte sich schon auf den ersten Metern. Der Waldboden der Wälder um Wolkenstein, ist mit Pilzen aller Gattungen übersät. Links ein Hexenei und rechts ein wunderschöner Perlpilz. Jetzt heißt es nur noch die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur die Pilze, bei denen man sich absolut sicher ist, sollten in den Pilzkorb wandern. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich in jedem Falle Rat bei einem Pilzberater holen.

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Erwischt! Auch dieser Goldröhrling wandert in den Pilzkorb. Ein hervorragender Speisepilz. Ist der Goldröhrling noch frisch, empfiehlt es sich den Hut des Pilzes mit einem Taschentuch von der schleimigen Schicht zu befreien.

Was für ein Fang! Stolz präsentieren die Pilzjäger ihre Beute.

Die Sammlung war ein voller Erfolg. Besonders der Perlpilz belagert dieser Tage zahlreich die Waldböden des Erzgebirges.

Fazit: Eine Pilzsammlung in den Wäldern von Wolkenstein ist ein spannendes und gleichzeitig erholsames Unterfangen. Gesammelt werden sollten nur Pilze, die man kennt. Pilze bei denen man sich unsicher ist, sind stehen zu lassen. Auch das wahllose Herausreissen von Pilzen sollte unbedingt vermieden werden. Unerfahrende Sammler sollten nach Möglichkeit an einer öffentlichen Pilzwanderung teilnehmen oder einen kundigen Sammler für die Wanderung gewinnen.