Erlebnis-Tipp Wolkensteiner Umgebung – Schaubergwerke im Erzgebirge

Am 27.06.2011 unterzeichneten die Bürgermeister von 31 Städten und Gemeinden des Erzgebirges einen Vertrag zur Bewerbung als »Montanregion Erzgebirge«, um in die UNESCO- Liste »Weltkulturerbe« aufgenommen zu werden. Auch Wolkenstein als eine der ältesten Ansiedlungen im Erzgebirge war mit dabei.

Noch heute zeugen Schachteingänge und abgezäunte Bereiche von der regen Bergbautätigkeit der vergangenen acht Jahrhunderte. Ab und an begegnet man Männern mit Helm, Seil und Rucksack , die mit ihrer Lampe aus halb verfallene Stolleneingängen kriechen. Der Bergbau ist also noch nicht vollständig zum erliegen gekommen.Watch Full Movie Online Streaming Online and Download

Zeitzeugen des Bergbaus

Ein Bergbaulehrpfad um Wolkenstein und die Ausstellung »Land der Amethyste« im Schloss  geben einen kleinen Einblick in die Bergbaugeschichte.
Auch unterhalb der »Villa Maxenstein« befindet sich der »Hilfe Gottes« Stollen. Der die Entwässerung  eines großen Bergbauareals in Richtung Marienberg ermöglicht und in ein kilometerlanges Schachlabyrinth führt.
Dazu wurde ein Stollen vom Ufer der Zschopau mit einem minimalen Anstieg in den Fels geschlagen um das Wasser so tief wie möglich aus den Schächten zu bekommen. Der Höhenunterschied beträgt auf einer Länge von 1000m lediglich 1-2m. Im vergangenen Jahr wurde die Wasserableitung in die Zschopau im Auftrag des Bergamtes erneuert.

1945 wurde auch hier wie überall im Erzgebirge  von den Russen nach Uran gesucht.
Plötzlich stand ein Wachturm im Wald und oberhalb des »Hilfe Gottesstollens« wurde ein neuer Stollen aufgefahren . Aber nach wenigen Wochen war der Spuk glücklicherweise vorbei da nichts gefunden wurde. Der eingefallene  Eingang ist noch heute gut zu sehen.

In Wolkenstein und Umgebung gibt es zahlreiche, auch für Touristen begehbare Zeitzeugen aus dieser Zeit:

Schaubergwerk Pobershau – Silber-Bergbau

Schaubergwerk Fronau – Wismut-Bergbau